HSG Völklingen
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24.10.2026-Völklingen

HSG Völklingen überzeugt mit Teamgeist und holt Heimsieg gegen Fraulautern-Überherrn mit 29:21 (13:8)    



Die HSG Völklingen bleibt in der Oberliga Saar weiter in der Erfolgsspur. Vor 125 Zuschauern in der Hermann-Neuberger-Halle feierten die Gastgeber einen verdienten 29:21-Erfolg (13:8) gegen die HSG Fraulautern-Überherrn. In einer intensiven, aber fairen Begegnung gaben die reifere Spielanlage und die Ausgeglichenheit des Kaders den Ausschlag für das Team von Trainerin Nadine Wiume. Während Völklingen damit den Kontakt zur Tabellenspitze hält, verbleiben die Gäste im Kampf um die Nichtabstiegsplätze.

Schwungvoller Start der Rotweißen
Die Gastgeber fanden sofort gut in die Partie. Nach gut eineinhalb Minuten eröffnete Niklas Hoff den Torreigen. Marius Merziger und Lars Walz legten schnell nach, sodass nach wenigen Mnuten eine 4:0-Führung auf der Anzeigetafel stand. Die Gäste aus Fraulautern-Überherrn, von Trainer Christian Jung und seinem Team taktisch wie immer gut eingestellt, liefen sich in dieser Phase ein ums andere Mal fest und erzielten erst in der achten Spielminute ihren ersten Treffer.
Zwar verkürzten die "Falken" kurzzeitig auf 4:3, doch Völklingen schüttelte den kurzen Durchhänger mühelos ab. Ein Dreierpack von Niklas Hoff sowie ein Tor von Lars Walz stellten den alten Abstand beim Stand von 8:4 wieder her. Fraulautern-Überherrn hielt nun vor allem über den treffsicheren Lennart Poncelet dagegen, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Ein Rückschlag in der 19. Minute änderte nichts am Völklinger Rhythmus: Nach einem harten Einsteigen sah Marc Jung auf Gästeseite die rote Karte, wodurch Völklingens Valentin Poro verletzungsbedingt nicht mehr mitwirken konnte. Davon unbeeindruckt zog die HSG weiter ihr Spiel auf und ging nach einem späten Treffer von Marius Merziger mit einem Fünf-Tore-Vorsprung (13:8) in die Kabine.

Reaktion zur richtigen Zeit nach dem Seitenwechsel
Nach dem Wiederanpfiff zeigten die Gäste ihren Kampfgeist. Sie verkürzten den Abstand zügig auf 15:10 und kamen durch eine schnelle Torfolge sogar auf 15:12 heran. Trainerin Nadine Wiume reagierte mit einer Auszeit und fand die passenden Worte. Niklas Louis und Gilles Thierry sorgten umgehend dafür, dass die Gastgeber wieder die Kontrolle übernahmen. Als Fraulautern beim 16:14 noch einmal herankam, antworteten Thierry, Niklas Hoff und Marius Merziger mit Toren in den entscheidenden Momenten. Beim 20:15 war das beruhigende Polster wieder hergestellt.
In der Schlussphase ließ Völklingen Ball und Gegner laufen. Niklas Louis glänzte mit drei Treffern in Folge zum 22:16 und 23:16, womit die Gegenwehr der Falken endgültig gebrochen war. In der verbleibenden Spielzeit geriet der Heimsieg zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Die HSG kontrollierte das Geschehen deutlich und schraubte das Ergebnis am Ende auf 29:21.

Geschlossene Mannschaftsleistung sichert den Erfolg

Neben den Torschützen verdiente sich die Defensive ein Sonderlob. Der Mittelblock mit Philipp Kiefer und Gilles Thierry organisierte die Abwehr aufmerksam, während Lars Walz und Niklas Louis den gegnerischen Angreifern kaum Räume boten. Dahinter bildete Alexander Dreier über weite Strecken einen sicheren Rückhalt im Tor, ehe Usman Bajwa in den letzten zehn Minuten mit gelungenen Paraden nahtlos an diese Leistung anknüpfte. Am Ende feierte die HSG Völklingen einen geschlossenen Mannschaftserfolg, der durch Spielfreude und Stabilität überzeugte.

HSG Völklingen: Alexander Dreier, Usman Bajwa im Tor;  Niklas Hoff (7), Niklas Louis (5), Lars Walz (4), Marius Merziger (4), Mattis Hoff (4), Gilles Thierry (2), Omar Almohamadi (1), Philipp Kiefer (1), Maximilian Ulzheimer (1), Valentin Poro, Es fehlten: Lars Kron (verletzt.), Darius Kopp, Marcel Mba, Alhusain Mahmoud
Trainerin: Nadine Wiume, Physio  Janina Pupp.


HSG Fraulautern-Überherrn Lennart Poncelet (11/4), Thomas Kirsch (3), Jonas Kipp (2), Marc Jung (2), Christian Jung (1), Alexander Sauder (1), Matthias Reuber, Marco Poncelet, Vitali Kolmakov, Marc Jung (Nr. 38), Julien Bro, Oliver Schmitt.
Trainer: Florian Beqiri, Martin Osbild, Hendrik Balthasar.






 



 

 



 
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